Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Premiere und Hackern geht in eine neue Runde. Nagravision, das aktuelle System, wurde nach Angaben des Unternehmens geknackt und im großen Stil ausgenutzt. Eine neue Verschlüsselung soll Abhilfe schaffen.
Der Pay-TV-Sender Premiere wird ab dem 2. Quartal eine neue Smartcard-Generation einführen, die dafür sorgen soll, dass Schwarzseher buchstäblich in die Röhre gucken. Nötig wurde der Umstieg durch eine Sicherheitslücke bei der aktuellen Verschlüsselungstechnologie Nagravision, die mit präparierten Receivern ausgenutzt wird.
Premiere erklärt in diesem Zusammenhang: "Ein Gutachten, das der TÜV Rheinland im Auftrag von Premiere erstellt und am 5. Februar vorgelegt hat, kommt zu dem Schluss, dass es kriminellen Hackern gelungen ist, mit modifizierten Digital-Receivern Pay-TV-Programme illegal zu empfangen. Die im Ausland hergestellten Receiver werden mittlerweile im größeren Umfang in Deutschland verkauft."



